die luft wird dünner

traurig, aber wahr: in 16 tagen hebt der flieger mit mir und meinem grossen roten koffer ab in richtung österreichische gefilde. so schnell können 7 monate vorbeigehen, wenn man so intensiv (er-)lebt, wie ich hier in barcelona (die immer noch die tollste stadt der welt ist). man lebt hier so intensiv, dass man ab und zu das gefühl hat, keine luft mehr zum atmen zu haben und die kraftreserven, die man am wochenende getankt hat, schon am dienstag morgen wieder aufgebraucht sind. 

irgendwie begnügt (man) sich (in) barcelona nicht mit kleinigkeiten und halben sachen. warum nur einmal in der woche weggehen, wenn man das jeden tag tun kann? warum nicht von einem shopping-exzessiv zum nächsten, gefolgt von drei wochen intensiv-sprachkurs und ausgiebigem sight-seeing mit anschliessendem konzertbesuch? hier wird das geld nur so zum fenster rausgeschmissen und man muss sich urlaub nehmen um sich vom urlaub zu erholen. das gefühl habe zumindest ich. nach 7 monaten bin ich urlaubsreif.

ja, ich hätte es selber nicht für möglich gehalten, aber ich freue mich auf s’ländle. mit all den bergen, der kälte, dem baldigen schnee, dem baurigen (;P), dem „jeder kennt jeden und lästert über jeden“ und dem provinziellen. irgendwie ist mir gerade danach. wahrscheinlich würden mir auch zwei wochen hotel mama genügen um wieder genügend kraft zu tanken für eine fortsetzung des barcelona-abenteuers. aber irgendwie ist es für mich glaube ich auch ganz gut, mal wieder länger heimatluft zu schnuppern. selbst wenn es nur dabei hilft, mir endlich einen tritt in den hintern zu geben und mir konkrete gedanken über mein leben als ABSOLVENTIN zu machen. zukunftspläne, die etwas weiter hinausreichen als bis zum jahresende.

so schwer mir der abschied auch fällt (schon beim schreiben kullern ein paar einsame tränen) weiss ich doch, dass es der richtige schritt ist (mal wieder vernünftig sein), den ich tun muss, um mich irgendwann endgültig ganz und gar in der stadt meiner träume niederlassen zu können. und soweit ist barcelona ja gott sei dank auch nicht weg, dass man das heimweh mit einem wochenendtrip nicht stillen könnte. ausserdem werd ich jetzt ja grossverdienerin. daheimwohnen und geld verdienen. was man sich da alles ansparen kann…

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